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Autorin: Maike Maja Nowak

Jeder vom Menschen für ein Zusammenleben ausgewählte Hund hat das Recht, in seiner Natur wahrgenommen und respektiert zu werden. Er hat das Recht auf Schutz und auf gelebte Verantwortung durch seinen Halter.

 

 

Auslegung:

Keinem Hund darf zugemutet werden, an einem menschlichen Leben teilzunehmen, das seine eigenen Bedürfnisse vollkommen ausklammert. Einen Hund, der Gemeinschaft anstrebt, z.B. täglich und dauerhaft für viele Stunden allein zu lassen, nur um bei der Rückkehr durch ihn emotional versorgt zu werden, ist ein Missbrauch am Hund. Einem Hund Dinge anzuziehen, um ihn als lebendes Modeaccessoire zu verwenden, ist Missbrauch am Hund. (Ausnahmen sind Hunde, die aus Alters- Krankheits- oder Fellbeschaffenheitsgründen einen Schutz gegen Kälte oder Nässe brauchen.)

Ein Hund kann nicht in einer Tasche leben und mag er auch noch so klein gezüchtet sein, ist er doch immer als vollwertiger Hund zu sehen. Nicht er hat sich sein Äußeres ausgesucht, sondern wir Menschen habe es designt nach unseren Vorstellungen. An seiner Natur hat das nichts verändert. Jeder Mensch, der einen Hund an einer Leine führt, muss sich klar darüber sein, dass er seinen Hund in allem behindert, was dieser selbst bei Hundekontakten und Außenreizen tun würde. Deshalb liegt es in der Verantwortung des jeweiligen Menschen, die Bedürfnisse des mit ihm lebenden Hundes zu kennen, oder in Erfahrung zu bringen.

 

Kolumne zum Text hier

 

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